Historischer  Verein  Landsberg  am  Lech  e.  V.
 

Aktuelles




Samstag, 14.7.2018

Tagesfahrt mit Dr. Werner Fees-Buchecker zur Bayerischen Landesausstellung in Kloster Ettal und nach Garmisch-Partenkirchen


Wir besuchen die Landesausstellung „Wald, Gebirg und Königstraum – Mythos Bayern“, die in sonst nicht zugänglichen Räumen des Klosters Ettal stattfindet. Sie thematisiert den Mythos Bayern, der sich am Wald, an den Bergen und König Ludwig II. festmachen lässt. Am Nachmittag besuchen wir das nahegelegene Garmisch-Partenkirchen, einen Ort, der seit dem 19. Jahrhundert mit dem Bergtourismus verbunden ist, und besichtigen dort u.a. die alte Pfarrkirche St. Martin (mit umfangreichen gotischen Fresken) und die neue Pfarrkirche ( ein Bau von Joseph Schmuzer, 1730/33 ) in Garmisch und die Wallfahrtskirche St. Anton in Partenkirchen ( 1706 und 1734/36 mit dem hervorragenden Deckenfresko von Johann Ev. Holzer ). Dafür ist einige Ausdauer im Gehen ( u.a. 10 Minuten bergauf nach St. Anton ) erforderlich. In der Olympia Skiarena von 1936/39 – typische NS-Architektur – kann neben einem Kaffeebesuch die Ausstellung –„Kehrseite der Medaille“ zur Vereinnahmung der olympischen Spiele durch den Nationalsozialismus besucht werden, die zum Rahmenprogramm der Landesausstellung gehört.

Abfahrt : 7.30 Uhr am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und am Schongauer Dreieck (Danziger Platz )

Anmeldung ab 15.1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz 149, Tel.: 08191/917412 oder per mail : tickets@vivell.net,

Samstag, 04. August 2018

Tagesfahrt mit Ingrid Lorenz nach Wolframs-Eschenbach und Heilsbronn in Mittelfranken

Wolframs-Eschenbach
Heilsbronn







Wolframs-Eschenbach ist der Herkunftsort des großen Dichters Wolfram von Eschenbach, dessen „Parzival“ eines der bedeutendsten Werke der mittelalterlichen Literatur ist. Der Ort selbst wurde im 8. Jahrhundert gegründet und gehörte über Jahrhunderte zum Besitz des Deutschen Ordens, der das einstige Dorf in eine Stadt verwandelte und vor allem architektonisch stark beeinflusste. Bis heute zählt Wolframs-Eschenbach mit seinen etwa 3000 Einwohnern zu einer Reihe von fränkischen Städten, deren Stadtmauerring noch komplett erhalten und deren Kern von Mittelalter und Renaissance geprägt ist.

Heilsbronn wurde im 8. Jahrhundert wohl durch den fränkischen Grundherrn Hahold als „Haholdesbronn“ im Quellgebiet der Schwabach gegründet. Im Jahre 1132 stiftete Bischof Otto von Bamberg ein Kloster, das durch die Zisterzienser zu kultureller und wirtschaftlicher Blüte gelangte. Noch heute vermittelt eine Vielzahl klösterlicher Bauwerke einen Eindruck von der Größe und vom Einfluss der einst mächtigen Abtei. Nach der Säkularisierung in der Reformationszeit gehörte Heilsbronn bis 1791 zur Markgrafschaft Ansbach-Bayreuth, danach zum Königreich Preußen und ab 1806 zum Königreich Bayern. Im Münster eröffnet sich dem Besucher eine Welt wertvoller Kunstschätze, besonders des Nürnberger Kunstkreises um Michael Wolgemut, Adam Krafft und Albrecht Dürer. Aber auch aus der Schule Lukas Cranachs und vieler weiterer bedeutender und auch unbekannter Künstler lassen sich Werke finden. Von 1297-1625 diente das Münster den Hohenzollern als Grablege, in der Größenordnung wohl einmalig in Deutschland.

Abfahrt : 7.00 Uhr am Hauptplatz, anschließend am Bayertor und am Schongauer Dreieck (Danziger Platz )

Anmeldung ab 15.1.2018 bei DERPART Reisebüro Vivell, Landsberg, Hauptplatz149, Tel.: 08191/917412 oder per email :tickets@vivell.net, Kosten für Busfahrt und alle Führungen € 35.-

Mittwoch 19.09.2018 - Sonntag 23.09.2018

Fünftagesfahrt mit Sigrid Knollmüller „Auf den Spuren der Ottonen in Sachsen-Anhalt und in Teilen entlang der Straße der Romanik“

Quedlinburg
Himmelsscheibe Nebra


Vor rund 1100 Jahren wurde dem Sachsenherzog Heinrich die ostfränkische Königskrone angetragen. Unter seinem Sohn Otto dem Großen wurde das heutige Sachsen-Anhalt zum Kernland deutscher und zum Zentrum abendländischer Geschichte. Unsere Spurensuche beginnt in der alten ottonischen Kaiserpfalz Tilleda, am Fuße des Kyffhäusers, am Ostrand des Harzes, die in einer Urkunde von 972 n.Chr. genannt wird. Bis ins 12. Jahrhundert hinein ist die Anwesenheit deutsche Kaiser in der Pfalz nachgewiesen. Von dort geht es weiter nach Quedlinburg ( 2 Nächte ), einem Mittelpunkt der ottonischen Herrschaft, welchen es genau zu erforschen gilt, denn nach der Krönung Herzog Heinrichs zum deutschen König erscheint 922 erstmals eine Pfalz auf dem Burgberg. Heute bestimmen rund 1600 Fachwerkhäuser den Stadtkern. Die nächste Spur führt nach Halberstadt mit seinem großartigen Dom und seinem berühmten Domschatz, der – über Jahrhunderte zusammengetragen- zu den wertvollsten Kostbarkeiten des Mittelalters zählt. Aus dem 10. Jahrhundert stammt die Stiftskirche St. Cyriakus in Gernrode, einem Bau reinster ottonischer Romanik. Von Gernrode aus geht der Weg weiter entlang der Straße der Romanik zur Burg Querfurt, eine der am besten erhaltenen Burganlagen Europas, die von ihrer Grundfläche her siebenmal größer als die Wartburg ist und deren ältesten Teile aus dem 10. und 11. Jahrhundert stammen. Auf dem Weg dorthin kommen wir an der Lutherstadt Eisleben vorbei, der wir zu Ehren Luthers einen Besuch abstatten werden. Unser nächstes Ziel ist die kleine Stadt Nebra ( 2 Nächte). Sie gibt der berühmten „Himmelsscheibe von Nebra“ ihren Namen, die ganz in der Nähe gefunden wurde. Im dortigen Besucherzentrum, der „Arche Nebra“, wird die Geschichte der Himmelsscheibe erzählt, die rund 1600 v. Chr. dort deponiert wurde. Nicht weit von Nebra entfernt liegen Kloster und Kaiserpfalz Memleben, der Sterbeort Kaiser Ottos I. Eine Sonderausstellung „Wissen und Macht – der heilige Benedikt und die Ottonen“ beleuchtet die Zeit der Ottonen näher. Den Abschluss unserer Spurensuche bildet ein Besuch in Naumburg mit seinem berühmten Dom. Nach Dombesuch und Mittagseinkehr treten wir gestärkt den Heimweg nach Landsberg an. Und da wir uns größtenteils im Saale-Unstrut- Gebiet aufhalten, einem bekannten Weinanbaugebiet, ist auch eine Weinprobe obligatorisch.

In Quedlinburg wohnen wir zwei Nächte im Hotel „Theophano“, einem alten Fachwerkhaus in der Innenstadt ( leider ohne Lift, aber mit Hilfe beim Koffertransport ), und in Nebra zwei Nächte im Hotel „Himmelsscheibe“, das über dem Tal der Unstrut liegt.

Abfahrt: Mittwoch, dem 19. September, um 7.00 Uhr bei Bus Eisele sowie 7.15 Uhr auf dem Parkplatz des Baustoffmarktes „do it“ an der Münchnerstraße

Leistungen: Fahrt, vier Übernachtungen mit Halbpension, alle Eintritte und Führungen und eine Weinprobe mit Weinen der Saale-Unstrut-Weinregion

Kosten der Reise: € 500.- p.P. im Doppelzimmer und € 550.- im Einzelzimmer ( in begrenzter Zahl)

Anmeldungen: nur schriftlich bei Sigrid Knollmüller, Kalkbrennerstraße 8, 86899 Landsberg, per FAX: 08191/943095 oder per email: sigrid@knollmueller.net

Anmeldeschluss: 30. April 2018 (wegen der angespannten Hotelsituation in Sachsen-Anhalt)

Den Reisebetrag bitte bei Anmeldung oder bis spätestens Ende Mai einzahlen auf das Konto des Historischen Vereins bei der Sparkasse Landsberg-Dießen , BIC: BYLADEM1LLD und IBAN: DE78 7005 2060 0000 004085

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Der Historischen Verein hat nun die Landsberger Geschichtsblätter von 1902-1977 als digitale PDF-Dateien zum herunterladen auf seine Homepage/Publikationen/Archiv stellen können.

Zu großem Dank sind wir dem Vereinmitglied, Herrn Gerhard Heininger, Windach, verpflichtet, der sich die große Mühe und Arbeit der Digitalisierung gemacht hat.
Wir werden auch in absehbarer Zeit versuchen, die restlichen Landberger Geschichtsblätter von 1978-2015 online zu stellen.

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Neue Geschäftsstelle

"Ab 1.1. 2016 übernimmt das DERPART Reisebüro Michael Vivell die Geschäftsstelle des Historischen Vereins. Die Geschätsstelle dient als persönliche Anlaufstelle für unsere Mitglieder, hier können Sie dann die Geschichtsblätter abholen oder noch welche kaufen und auch alle Fragen bezüglich der Mitgliedschaft klären, wie Mitglied werden oder Änderungen melden, falls Sie das nicht per e-mail mit uns abwickeln wollen. Unsere Anlaufstelle ist übrigens beim "Ticketservice". Wir bedanken uns herzlich bei Michael und Rosemarie Vivell, die sich bereit erklärt haben, unsere Geschäftsstelle in ihrem Reisebüro, das zentral am Hauptplatz liegt, unterzubringen.